POST INHALTE

CUPRINS POSTĂRI

Samstag, 13. Juli 2019

Die Ellenbogengesellschaft

Die Ellenbogengesellschaft - Artikel von Bernd Wessel
Unsere Gesellschaft wird zunehmend rabiater und eigentlich auch unnormaler in seinen Verhaltensweisen. Ich bin manchesmal darüber erstaunt, wie über offensichtliche Korruptionen alles wegdiskutiert wird und letztlich wieder nur das Geld und die Börsenkurse interessieren. Und ein Blick in unser Wirtschaftssystem zeigt, dass hier aufgrund unbesetzter Stellen, sehr viel Murks passiert. Dazu kommen Mobbing und zum Teil unfähige Führungskräfte, die bisweilen nur dazu da sind, den Kopf für die unangenehmen Dinge hinzuhalten.

Die Unternehmer haben sich reichlich Land erobert und der Staat blutet darüber aus. Bedenkt man die ganzen Privatisierungen und Auslagerungen. All das hat in unserer Gesellschaft zu einem Chaos unter der Decke geführt. Unter der Decke deshalb, weil im Grunde gar nichts in Ordnung ist. Und so werden wir kleingehalten und müssen leider bisweilen ganz erbärmlich um unser Überleben kämpfen.

Und wehe dem, der krank wird oder nicht mehr so gut kann, bzw. über die magische 50 kommt, der wird sehr schnell ausgegrenzt. Da müssen sich sehr viele Leute mit mehreren Minijobs über Wasser halten und werden so später kaum Rente bekommen. Bzw. werden die Leute so auch schneller verheizt und sie sterben dann auch wesentlich früher, da sie bis ins hohe Alter arbeiten müssen.
Es ist kein Raum mehr da für die Zwischenmenschlichkeit. Zuverlässigkeit und Hingabe wird zwar erwartet, wird aber nur noch freundlich abgenickt. In der Wirtschaftspsychologie ist es vorgesehen, Arbeitnehmer freundlich und wenn es sein muss bestätigend kumpelhaft zu begegnen.
Verstehen Sie? Man gaukelt uns das Schulterklopfen des Arbeitgebers oftmals nur noch vor. Was für eine seltsame Mentalität hat sich da breitgemacht? Wo man mit ausgefeilten psychologischen Mitteln vorgeht, um einen Arbeitnehmer zu motivieren, es dann aber eigentlich gar nicht wirklich ernst meint.

Auch andere Bereiche sind seltsam geworden, so z. B. bei der Polizei. Dort kann es Ihnen passieren, dass Sie es mit Polizisten zu tun bekommen, die tätowiert sind und möglicherweise mit Irokesenhaarschnitt vor Ihnen stehen. Nichts gegen die freie Selbstentfaltung, aber stellen Sie sich so mal einen Bankangestellten vor. Aber was in der Bank ein absolutes »no go« ist, hat sich ausgerechnet in der Polizeibehörde durchgesetzt.

Oder wer in die Fänge der Arge gerät, muss dann schon sehr gestählte Nerven mitbringen. Eine Behörde die mit kriminellen Mitteln arbeitet. Anträge verschleppt und auch sonst sich bunte Sachen zur Diskriminierung einfallen lässt. Auch hier herrscht das Prinzip, dass es einen kleinen Kern an Verantwortlichen gibt und viele Sachbearbeiter die regelmäßig ausgetauscht werden. Alles mit dem Ziel die Verantwortung zu verschleiern und unerreichbar zu machen.
Das Ganze nennt sich dann Teamarbeit oder Bundesagentur für Arbeit, wo man dann Kunde ist. Bloß ist man dann ein Kunde fast ohne Rechte und muss sich den aufgesetzten Normen beugen. Das gesamte System zwingt von oben nach unten auf und verschleiert dabei seine Verantwortung.
Als sich das Unglück auf der Love-Parade in Duisburg ereignete, gaben sich der Veranstalter und der Bürgermeister gegenseitig die Schuld. Nicht ein Wort des Bedauerns oder der Anteilnahme war zu hören. Die größte Sorge war nur; wer ist schuld und wer bezahlt den Schaden. Wie jämmerlich und traurig eine solche Haltung doch ist und sie zeigt sehr deutlich, dass hier über Leichen gegangen wird.

Ähnliches Verhalten sieht man gegenüber den Flüchtlingen, wird einerseits für Menschlichkeit geworben, so sind die Tatsachen der blanke Hohn. Sie werden wie Vieh behandelt, schickt sie wieder weg und es gibt keinen Plan wie man der Lage Herr werden will. Sicher muss alles geregelt werden und ich bin sehr für eine starke Kontrolle, aber in Stich lassen und sich selbst überlassen ist nicht die Lösung des Problems.

Zumal man nun auf die grandiosen Ideen kommt, Eigentum zu beschlagnahmen, Altenheime dafür zu räumen und das doch bitte jeder bei sich zu Hause Flüchtlinge aufnehmen solle. Das scheint zu einer recht merkwürdigen Macke zu werden, dass man alles versucht auf das Volk abzuschieben und sich die Politiker dabei auch noch so vorkommen, als hätten sie grade das Problem gelöst.

Und so geht die Liste weiter, für uns Christen bedeutet es jedoch, dass auf uns immens viel einwirkt und zur Last wird. Wir müssen mit diesen antichristlichen Strömungen leben und fertig werden. Und oftmals sind leider auch wir ein Rädchen in diesem Getriebe. Sei es durch unsere Arbeit oder weil wir auf Hartz IV angewiesen sind.  Es gilt also in dieser »unserer Zeit« im Sinne Jesu zu überleben und das ewige Leben zu erreichen. Und die Kraft zur Bewahrung bekommen Sie nur durch Jesus Christus. Und Jesus selbst bekennt, wer sein Wort bewahrt und hält, bleibt im Vater.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen